Moin, Moin: „lüften Sie ihren Hund auch“?

Der Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) www.bdn.dk

ist gut organisiert und vertritt als Dachorganisation alle Belange der 15.000 -20.000 Menschen umfassenden deutschen Minderheit in der 250.000 Einwohner/innen umfassenden Regionen in Nord Schleswig, die seit dem Referendum von 1920 zu Dänemark gehört. Der BDH ist Herausgeber der Zeitung Nordschleswiger:

https://www.nordschleswiger.dk

Die deutsche Volksgruppe unterhält eigene Kindergärten, Schulen und Büchereien, betreibt kirchlicher und soziale Arbeit.  Zum neuen Vorsitzenden des BDN wurde am 22. Juni 2026 Stefan Kleinschmidt gewählt. Die Nordschleswiger bezeichnen sich selbst als deutsch und dänisch. Ihre Geschichte (und sprachliche Kapriolen: „lüften Sie ihren Hund“? ist sehr anschaulich in einem Animationsfilm aufgezeichnet:

Zur Historie:

Aus dem einstigen Herzogtum Schleswig wurde in Folge der Nationalstaatsbildungen im 19. Jahrhundert das heute dänische Nord- Schleswig und das heute deutsche Süd Schleswig. 1864 obsiegten Preußen und Österreich im Einigungskrieg gegen Dänemark und die gesamte Region wurde deutsch. 1920 sah der Vertrag von Versailles eine Volksabstimmung über den künftigen Verbleib vor und hierbei entschieden sich der nördliche Teil stimmte für Dänemark, der südliche für Deutschland. Diese deutsch-dänische Grenze wurde auch nach der Besetzung Dänemarks durch das Deutsche Reich 1940 nicht in Frage gestellt. Nordschleswig blieb völkerrechtlich Teil Dänemarks.

Heute ist die deutsche Minderheit in Dänemark ein Musterbeispiel für ein Europa in Vielfalt und Vielfalt in Einheit: regional und weltoffen. Ebenso wie die dänische Minderheit in Deutschland, der SSW:

https://www.ssw.de/die-partei/ueber-den-ssw

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