von Heidrun Angele

Sehr geehrte Damen und Herren,
das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Konstanz möchte sie darauf aufmerksam machen, dass sich derzeit wieder betrügerische Schockanrufe vor allem bei älteren Menschenhäufen.Insbesondere wird vor folgenden Maschen gewarnt:
- Anrufe falscher Polizisten mit der Schocknachricht, ein Angehöriger hätte einen Unfall verursacht und jetzt müsse eine Kaution gezahlt werden.
- – hier auch Anrufe in russischer Sprache bei Kund*innen von ambulanten Pflegediensten (sh. beigefügtes Plakat)
- Anrufe falscher Polizisten mit der Warnung vor einem Einbruch und der Anweisung, alle Wertsachen zur sicheren Verwahrung bei der Polizei herauszugeben.
- Anrufe angeblich aus Kliniken, wonach ein Angehöriger schwer erkrankt sei und teure Medikamente bzw. Geld für eine OP bräuchte.
- Anrufe falscher Bankmitarbeiter, die unter Erzeugen von Druck an sensible Daten (PIN, TAN, Kreditkartendaten) gelangen wollen.
Anbei übersenden wir Ihnen einen Flyer in deutscher und russischer Sprache und bitten um ihre Mithilfe durch Weitergabe an russisch Sprechende bzw. geeignete Stellen.
Das Format ist im Ausdruck auf DinA4 genormt und entspricht 2 Seiten (deutsch/russisch). Die ambulanten Pflegedienste wurden bereits von uns kontaktiert.
Die Polizei gibt folgende Hinweise:
· Die echte Polizei verlangt keine Kaution nach einem Unfall.
· Lassen sie sich niemals unter Druck setzen – Legen Sie einfach auf!
· Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
· Kontaktieren Sie die Anruferin, den Anrufer oder eine Person Ihres Vertrauens unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer.
· Vereinbaren Sie innerhalb der Familie ein Kennwort zur Identifizierung am Telefon.
· Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen oder PIN-Nummern preis.
· Ihre Bank fragt sie niemals nach Ihrer PIN oder TAN.
· Die Polizei nimmt niemals Wertgegenstände oder Bargeld für sie in Verwahrung.
· Geben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte.
· Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
· Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus.
Nach wie vor ist die Zahl der Betrugs- und Diebstahlsdelikte zum Nachteil älterer Menschen sehr hoch. Zu ihrer Information haben wir ihnen die aktuelle Broschüre „Im Alltag sicher leben“ mit der Bitte beigefügt, diesbezüglich aufmerksam zu sein und die Warnhinweise weiterzugeben.
Weitere Informationen finden sie unter: www.polizei-beratung.de.









