
Pressemitteilung 138/2026 des Landratsamts Konstanz
LANDKREIS KONSTANZ – Immer mehr Pflegeanträge werden online gestellt. Dabei können Antragstellende auf private, kostenpflichtige Dienstleistungsanbieter treffen. Die Pflegestützpunkte bieten Angehörigen und Betroffenen dagegen kostenfreie, neutrale und unabhängige Beratung.
Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird, gerät der Alltag oft plötzlich aus dem Gleichgewicht. Neben der Sorge um den erkrankten Menschen müssen Angehörige organisatorische Fragen klären und wichtige Entscheidungen treffen.
Ein erster Schritt ist die Beantragung eines Pflegegrades bei der zuständigen Kranken- beziehungsweise Pflegekasse. Der Antrag sollte direkt über deren offizielle Internetseite gestellt werden. Bei einer Internetsuche erscheinen häufig private Anbieter, die Unterstützung anbieten. Dafür können Kosten oder kostenpflichtige Mitgliedschaften anfallen. Solche Angebote sind für die Antragstellung und für die Beratung zum Thema Pflege jedoch nicht erforderlich.
Kostenfreie Unterstützung bieten die Pflegestützpunkte. Sie helfen bei der Antragstellung, informieren über den weiteren Ablauf und bereiten auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst vor. Außerdem beraten sie zu den Leistungen der Pflegeversicherung sowie zu regionalen Hilfs- und Entlastungsangeboten. Gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Angehörigen klären sie den Unterstützungsbedarf und helfen bei der Vermittlung geeigneter Hilfen.
Der Pflegestützpunkt Landkreis Konstanz ist telefonisch und persönlich im Pflegestützpunkt-Büro erreichbar. Bei Bedarf ist ein Hausbesuch möglich. Anliegen können auch in einer Videokonferenz besprochen werden.
Weitere Informationen sind auf der Website des Pflegestützpunktes Landkreis Konstanz unter www.lrakn.de/psp zu finden.









