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Krieg – das lauteste Eingeständnis politischen Scheiterns
Jeder Krieg beginnt mit großen Worten und endet in stillem Leid. Regierungen sprechen von Sicherheit, Ehre, Freiheit oder nationalem Interesse. Doch auf den Schlachtfeldern sterben keine Schlagworte – dort sterben Menschen. Es ist ein Armutszeugnis unserer Zeit, dass Milliarden in Waffen investiert werden, während Millionen Menschen keinen Zugang zu Nahrung, Bildung oder medizinischer Versorgung haben. Die Friedensregion Bodensee informiert mit ihrem aktuellen Bodensee Newsletter 46/Juli 2026 wieder über viele Neuigkeiten aus nah und fern. Auf Seite 11 der Newsletter wird auch auf die von unserer Autorin Prof. Dr. Ulrike Guerot unterstützte European Peace Project verwiesen. Siehe unser Bericht:
Die Friedensregion Bodensee ist ein lebendiges Netzwerk von Menschen, Initiativen und Organisationen, die sich gemeinsam für eine friedlichere, gerechtere und nachhaltige Welt einsetzen. In einer Region mit hoher Dichte an Rüstungsbetrieben und inmitten globaler Krisenherde stellen wir uns einer zentralen Aufgabe unserer Zeit: der Förderung einer Kultur des Friedens – hier vor Ort und darüber hinaus.
Wir informieren über Alternativen zur vorherrschenden Sicherheitslogik, die auf militärische Gewalt setzt. Stattdessen rücken wir die Friedenslogik in den Mittelpunkt – ein Ansatz, der auf Diplomatie, Vertrauen und zivile Konfliktbearbeitung setzt. Denn echter Frieden beginnt nicht mit Waffen, sondern mit Zuhören, Verständigung und dem Mut zur Veränderung.
Doch ohne eine tiefgreifende kulturelle und strukturelle Wandlung bleiben solche Ansätze oft wirkungslos. Es braucht eine grundlegende Neuausrichtung unseres Denkens, unserer Wirtschafts- und Lebensweise – hin zu mehr Gemeinsinn, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verantwortung. Die Agenda 2030 mit ihren 17 UN-Nachhaltigkeitszielen muss dabei zur Richtschnur unseres Handelns werden.
Die Realität zeigt uns, wie dringend dieser Wandel ist: Milliarden werden weltweit in Rüstung investiert (Quelle: SIPRI Institut Stockholm), während gleichzeitig Menschen hungern, fliehen oder in Armut leben. Diese Ungleichheiten dürfen wir nicht hinnehmen. Deshalb engagieren wir uns konkret – durch Veranstaltungen, Bildungsarbeit, Zusammenarbeit mit dem Friedensforum Überlingen und mit dem jährlich stattfindenden Internationalen Bodensee-Friedensweg.
Frieden entsteht nicht von selbst – er braucht Menschen, die sich einsetzen. Werden Sie Teil der Friedensregion Bodensee. Bringen Sie sich ein, unterstützen Sie unsere Arbeit auf Ihre Weise. Denn: Frieden gibt es nicht umsonst – investieren wir gemeinsam in die Zukunft.









