
Der AfD-Konzilstadtverband Konstanz hielt am vergangenen Freitag seine ordentliche Mitgliederversammlung in Allensbach ab. Im Mittelpunkt standen der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden, die Nachwahl des Pressesprechers sowie die Fassung einer neuen Satzung. Die Versammlungsleitung oblag Lukas Huber, Direktkandidat der AfD zur vergangenen Landtagswahl in Baden-Württemberg im Wahlkreis Neckar-Odenwald.
Vorsitzender Michael M. Stauch zog eine positive Bilanz des ersten vollen Verbandsjahres. Seit der Gründung im Februar 2025 hat der Konzilstadtverband seine Mitgliederzahl knapp verdoppelt. Stauch hob mehrere Stammtische mit Abgeordneten hervor, darunter die inzwischen in den Landtag eingezogenen Christian Köhler und Martin Rothweiler sowie den langjährigen MdL Udo Stein, ferner zwei Infostände in Konstanz.
„Der Konzilstadtverband hat in seinem ersten Jahr Resilienz bewiesen. Wir sind in einem politisch schwierigen Umfeld gewachsen und handlungsfähig geblieben. Wer sachlich mit uns arbeiten will, findet in uns einen verlässlichen Partner. Eine lebendige Demokratie braucht den politischen Wettbewerb, und den werden wir 2029 im Gemeinderat Konstanz einbringen„, so Stauch.
Im Landtagswahlkampf 2026 koordinierte der Konzilstadtverband gemeinsam mit dem Kreisverband die Plakatierung in Konstanz.
Mit Peter Schmidt wurde ein neuer Pressesprecher gewählt. Der Konstanzer erhielt einhundert Prozent der abgegebenen und gültigen Stimmen.
Die Versammlung beschloss ferner einstimmig eine neue Satzung, die den Konzilstadtverband an die im April 2026 geänderte Kreisverbandssatzung anpasst und im laufenden Betrieb erkannte Regelungslücken schließt. Die Satzung trat mit Annahme durch die Versammlung sofort in Kraft.
Kreissprecher Steffen Jahnke übermittelte das Grußwort des AfD-Kreisverbandes Konstanz. Er unterstrich die Bedeutung des Konzilstadtverbandes für die Präsenz und Bürgernähe der AfD in der Stadt Konstanz sowie in den Gemeinden Allensbach und Reichenau.
„Der Konzilstadtverband ist ein wichtiger Baustein für die AfD im Kreis. 2029 wollen wir in Fraktionsstärke in den Konstanzer Gemeinderat einziehen, und ich bin überzeugt, dass wir das schaffen„, so Jahnke.
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