Außerhalb der Blase reden

von „Rettet den Regenwald e.V.“

Forschung und Naturschutz – mit der Organisation Bonobo Alive verfolgt Prof. Dr. Barbara Fruth beides (© LKBP / Victor Ammann)

19.11.2025 – Bonobos sind die wohl am wenigsten bekannten Menschenaffen. Es gibt sie ausschließlich in der Demokratischen Republik Kongo. Um zu ihrem Schutz beizutragen, unterstützen wir seit mehreren Jahren die Organisation Bonobo Alive. Im Zentrum steht dabei ein Schul-Projekt, das wissbegierige Kinder fördert.


Die Dörfer, in denen Bonobo Alive arbeitet, liegen tief im Regenwald des Kongobeckens, nicht weit von den Forschungsstationen LuiKotale und Ekongo. Dorthin gelangt man nur mit einem gecharterten Kleinflugzeug oder nach einer wochenlangen Reise per Boot. Es liegt auch an dieser Abgeschiedenheit, dass die Wälder noch weitgehend intakt sind. Doch der Druck auf die Natur wächst – und damit auf den Lebensraum der Bonobos.

Wissenschaftler um Dr. Gottfried Hohmann und Prof. Dr. Barbara Fruth, die im Oktober den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten hat, widmen sich daher über ihre Forschungsarbeit hinaus seit 2011 auch dem Schutz der Menschenaffen und arbeiten dabei mit der Bevölkerung zusammen. Teil davon ist es, Dorfschulen besser auszustatten, Lehrer:innen zu unterstützen und Schulgeld für besonders schlaue Jungen und Mädchen zu übernehmen.

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Barbara Fruth wurde für ihr ökologisches und soziales Engagement mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Auszeichnung in Form des Verdienstkreuzes am Bande würdigt Fruths Arbeit für die gemeinnützige Organisation Bonobo Alive e.V. Frau Fruth wurde das Verdienstkreuz am Bande am 24. 10. Oktober 2025im Rahmen einer Feierstunde im Konzil Konstanz von Uli Burchardt, Oberbürgermeister der Stadt Konstanz, überreicht.

Angesagt


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