von Dorothea Wuttke
Mit der Schließung des Jägerstübles am 28. April und des Landmarktes am 24. Mai verliert der Königsbau zwei der wenigen Orte, die das Stadtviertel überhaupt noch beleben. Schon jetzt gibt es dort – abgesehen von der Bäckerei Stickel – kaum noch Möglichkeiten zum Einkaufen oder Verweilen. Für viele Menschen waren diese Geschäfte wichtige Treffpunkte und ein fester Bestandteil des alltäglichen Lebens im Viertel.
Die Entwicklung zeigt deutlich, dass der Königsbau zunehmend an Attraktivität verliert. Wenn wichtige Geschäfte verschwinden und kein Ersatz geschaffen wird, bleibt ein leerer und unpersönlicher Ort zurück. Gerade für ältere Menschen und Anwohner ohne Auto wird die Versorgung dadurch immer schwieriger.
Gleichzeitig fehlt es an Aufenthaltsqualität, kleinen Cafés oder anderen Angeboten, die Menschen ins Viertel ziehen und zum Verweilen einladen könnten. Deshalb braucht es dringend neue Ideen und ein stärkeres Engagement, damit der Königsbau nicht weiter an Leben verliert.











