BSW Hochrhein-Bodensee nominiert Direktkandidaten für Konstanz und Singen

Pressemitteilung vom 25.10.2025

Konstanz, 24. Oktober 2025 – Der Kreisparteitag des Kreisverbands Hochrhein-Bodensee des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat am 22. Oktober 2025 ihre Direktkandidaten für die Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg gewählt.
Daniel Niedzwetzki (45) tritt im Wahlkreis Konstanz an. Er ist Kaufmann und Heilpraktiker, lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Konstanz.
Im Wahlkreis Singen wurde René Frey (44), zweifacher Familienvater,  Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn, zum Direktkandidaten gewählt. Er ist auch  designierter Kandidat für einen aussichtsreichen Platz auf unserer Landesliste.
Der Ersatzkandidat für Singen, Serdar Sak (36) ist beruflich in der Medizintechnik tätig, im regionalen Sport verankert und Familienvater.

Auch der Co-Landesvorsitzende des BSW Manfred Hentz und der designierte Spitzenkandidat des BSW zur Landtagswahl Joachim Tabler waren bei der Versammlung zugegen. Tabler, der durch seine Biografie glaubwürdig für die Kernwerte des BSW, Vernunft und Gerechtigkeit, steht, machte deutlich wie stark der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg mit seinen vielen mittelständischen Unternehmen durch eine verfehlte Politik im Bund und Land in Gefahr ist. Egal, ob man die Arbeitsplätze bei Bosch in Reutlingen nimmt oder auch bei ZF in Friedrichshafen. „Baden-Württemberg ist ein starkes Land, aber es hat eine schwache Landesregierung.“ Baden-Württemberg braucht den Wechsel. „Für vernünftige und gerechte Politik steht nur das BSW.“

Daniel Niedzwetzki:
„Ich stehe für wirtschaftliche Vernunft: verlässliche Energiepreise, Entlastung von KMU und Handwerk, Bürokratieabbau, Investitionen in kommunalen Wohnungsbau, Schulen und Infrastruktur statt teurer Symbolpolitik. Soziale Gerechtigkeit heißt für mich gute Löhne, starke Daseinsvorsorge und faire Chancen. In der Außenpolitik setze ich als ehemaliger Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran auf Frieden durch starke Diplomatie. Und im Inneren verteidige ich Freiheitsrechte und eine Kultur der offenen Debatte. Der Datenschutz darf Menschen nicht behindern, sondern muss uns vor einem übergriffigen Staat und den globalen Datenkraken schützen.

René Frey:
„Ich erlebe täglich, wie die marode Infrastruktur und personelle Unterbesetzung die Bahn ausbremsen. Stuttgart 21 erweist sich immer klarer als dysfunktionales Milliardengrab. Unsere Region droht zusätzlich durch die geplante Gäubahn-Kappung abgehängt zu werden. Das muss verhindert werden. Sowie insbesondere einige notwendige Gleise am heutigen Stuttgarter Kopfbahnhof belassen werden müssen. „Funktionierende Mobilität und gute Infrastruktur sind auch ein Wirtschaftsfaktor.“

Serdar Sak:
„Für eine starke Integrationspolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Probleme der ungesteuerten Migration sind von den Kommunen kaum noch zu bewältigen und müssen durch gezielte Integrationsmaßnahmen mit Erfolgskontrolle sozial verträglich gemacht werden. „Vielfalt ist eine Stärke, wenn wir Integration aktiv fördern – durch Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe. „Nur gemeinsam können wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere demokratischen Werte sichern.“ 

Die drei Kandidaten betonen gemeinsam: Das deutsche und europäische Programm der Hochrüstung ist falsch und gefährlich. Es geht zulasten des Sozialen, der Wirtschaft und der kommunalen Zukunftsaufgaben. Priorität haben die Lebensqualität vor Ort, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und eine Außenpolitik, die die Sicherheit durch Deeskalation und Verhandeln stärkt.

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