Zur Rettung des Landes vor seinen Feinden und vor sich selbst
von Rolf Stolz

THESEN
Das Thema dieses Buches ist Deutschland in seiner umfassenden kulturell-moralischen, politischen, wirtschaftlichen und demographischen Krise. Es geht über die Analyse hinaus um Möglichkeiten des Gegensteuerns und der Krisenüberwindung und damit um Ansätze einer demokratischen Alternativkonzeption, um eine Überlebenspolitik inmitten der Weltkatastrophen. Es geht darum, dem kollektiven Willen, sich als Nation zu behaupten, Raum zu schaffen und die Minderheit fanatisch Antinationaler maximal zu isolieren und zu neutralisieren.
Wir müssen endlich von der Umwertung der herrschenden Maßstäbe zu neuen Verhaltensnormen gelangen. Dazu gehört auch, daß das grundsätzlich begrüßenswerte Fördern nicht dazu mißbraucht werden darf, Anforderungen abzuwehren, endlos zu warten und Entscheidungen auszuweichen. Jeder Einzelmensch hat die Verpflichtung, Opfer zu bringen und das Beste aus sich herauszuholen. Das Allerirrationalste ist, daß irrlichternde Feinde der Aufklärung und der Vernunft zwar noch nicht nach Scheiterhaufen rufen, aber immerhin schon die AFD verbieten wollen, indem sie, gestützt auf die „Correctiv“-Schwindeleien, ihr das Fordern der Deportation deutscher Staatsbürger unterstellen.
Wenn Deutschland nicht in den nächsten zehn Jahren seine Kultur und seine öffentliche Moral aktiv verteidigt und erneuert, wenn nicht die politischen Institutionen und Strukturen grunderneuert werden, die Führungsgruppen ausgewechselt werden, Wirtschaft und Bildungssystem auf technischem wie auf methodischem Gebiet reorganisiert werden und die demographische Misere („Gebärstreik“ der deutschen Mütter, Vergreisung der Gesellschaft, Entvölkerung bestimmter ländlicher Regionen usw.) tendenziell überwunden wird, wird Deutschland sich zusehends balkanisieren und orientalisieren. Deutschland wäre nicht länger das Land der Deutschen, es würde zu einem Quasi-Dritte-Welt-Land herabsinken, zum Spielball fremder Mächte und irgendwann auch zum Schauplatz von Bürger- und Stellvertreterkriegen.
Die Lage und die Tendenzen
Wir sind auf dem Weg in eine wertlose und entwertete Gesellschaft.
Wir sind auf dem Weg in eine kinderlose Gesellschaft.
Wir sind auf dem Weg in eine arbeitslose Gesellschaft, in der ein immer kleinerer Teil des Volkes sich abarbeitet, um einen wachsenden Anteil parasitärer Existenzen durchzufüttern und einen Großteil der Ergebnisse seiner Tätigkeit an globale Nutznießer zu verteilen.
Wir sind auf dem Weg in eine konturlose Gesellschaft, die sich flüchtet in einen sanften, muffigen Beruhigungsnebel.
Wir sind auf dem Weg in eine sinnlose Gesellschaft, in der das Stellen der Sinnfrage als überflüssig oder sogar als obszön betrachtet wird. Als Hauptsache erscheint, ein finanziell verwertbares Ergebnis zu erzielen.
Wir sind auf dem Weg in eine lustlose Gesellschaft, in der Neo-Puritaner und islamische Fundamentalisten die schönen Künste, die Sexualität und den freien Genuß des Schönen ersticken wollen durch gesetzliche Regelungen.
Wir sind auf dem Weg in eine sprachlose Gesellschaft, da viele Menschen sich nur unzureichend verbal ausdrücken können und sich allein schon deshalb in dumpfes Schweigen und Dialogverweigerung oder schlimmstenfalls in aggressive Attacken flüchten.
Wir sind auf dem Weg in eine gott- und glaubenslose Gesellschaft, in der Ersatzreligionen wie der Konsumfetischismus, der Islam(ismus), die Klimareligion (211 Milliarden Euro von 2024 bis 2027 geplant für obskure „Klimaschutzziele“ – die Zahlung von 1 Milliarde Euro für die deutschen Bauern angeblich nicht möglich) und der Genderismus die Herzen und Hirne gefangenhalten.
Wir sind auf dem Weg in eine geistlose Gesellschaft, in der angesichts eines rapiden Verlustes an Kunstverständnis, Traditionsbewußtsein und Bildungsinteresse die kurzzeitige Orientierung an Moden und Eintagsneuigkeiten dominiert.
Wir sind auf dem Weg in eine zukunftslose Gesellschaft, wenn es uns nicht gelingt, das Münden des Kulturkampfes in den heraufziehenden Bürgerkrieg abzuwenden oder diesen, sollte er sich als unvermeidlich erweisen, siegreich zu bestehen.
Siehe auch:
Genehmigung zum Abriss erteilt? – Teil 1
von Rolf Stolz Manchmal muss man an Ereignisse der jüngsten Vergangenheit erinnern, die für sich genommen von geringer Bedeutung sind, aber sehr deutlich Symptome der Krankheiten und Krisen unseres Kontinents offenbaren. Die linkselnde und linksliberale…
Genehmigung zum Abriss erteilt? – Teil 2
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