Mobilitätspaß = Zwangsabgabe?

von Gordon Hügel

Den Konstanzer Mobilitätspass ist ein weiterer Schritt in eine ideologische Richtung, die vor allem von den Grünen in unserem schönen Konstanz vorangetrieben wird. Ähnlich wie die umstrittene Verpackungssteuer, die als umweltfreundliche Maßnahme verkauft wird, könnte auch der Mobilitätspass als Versuch interpretiert werden, die Bürger in ein bestimmtes Verhaltensmuster zu drängen bzw. zu zwingen.

In Zeiten stetig steigender Kosten für den öffentlichen Nahverkehr erscheint die Einführung eines solchen Passes besonders fragwürdig. Anstatt die Bürger zu entlasten und ihnen eine echte Wahlmöglichkeit zu bieten, könnte der Mobilitätspass als eine Art Zwangsmaßnahme empfunden werden, die die Menschen dazu zwingt, sich an die Vorgaben der Stadt und ihrer ideologisch geprägten gewählten Vertreter zu halten. Dies könnte als eine Form der ideologischen Diktatur verstanden werden, die die individuelle Freiheit und Mobilität der Bürger einschränkt.

Die steigenden Kosten für den öffentlichen Nahverkehr sind ein weiteres Argument gegen den Mobilitätspass. Wenn die Stadt gleichzeitig versucht, die Nutzung des ÖPNV zu fördern, während die Preise für Fahrkarten und Abonnements steigen, ist das ein falsches Signal. Es ist nicht nachvollziehbar, wie ein Mobilitätspass, der möglicherweise zusätzliche Gebühren oder Einschränkungen mit sich bringt, den Bürgern als richtig und wichtig verkauft werden soll! Vielmehr könnte er als ein weiteres Kontroll- und Regulierungsinstrument wahrgenommen werden, das die Wahlfreiheit der Bürger einschränkt.

Insgesamt kann man sagen, dass der Mobilitätspass in Konstanz nicht nur als ideologische Maßnahme der Grünen gesehen werden kann, sondern auch als Zeichen einer Politik, die an den Bedürfnissen der Bürger vorbeigeht. Es ist wichtig, dass die Stadtverwaltung und vor allem der Gemeinderat die Anliegen der Bürger ernst nimmt und alternative Lösungen findet, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch tragbar sind.

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